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Studierende organisieren Symposium

Dörte Kaczmarczyk studiert im dritten Semester den Masterstudiengang Evidence-based Health Care (EbHC) an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum). Gemeinsam mit den anderen EbHC-Studierenden des dritten Semesters hat die studierte Physiotherapeutin die digitale Konferenz ‚MasterMinds meets IPE‘ auf die Beine gestellt. hsg-Studierende, Lehrende und Interessierte von außerhalb sind eigeladen, sich für die Veranstaltung am 28. Januar 2021 anzumelden und sich die verschiedenen Vorträge aus den Therapie-, Pflege- und Gesundheitswissenschaften anzuhören. Im Interview berichtet Dörte Kaczmarczyk von der Vorbereitung auf die Veranstaltung und gibt einen Vorgeschmack, was die Teilnehmer*innen erwartet.

Wie kommt es, dass Sie als Gruppe von Studierenden die Veranstaltung ‚MasterMinds meets IPE‘ organisieren?

Dörte Kaczmarczyk: Die Veranstaltung hat eine gewisse Tradition an der hsg Bochum. Sie wurde zum Start des Studiengangs EbHC als Mastersymposium ins Leben gerufen und findet seitdem jedes Jahr statt. Im letzten Jahr wurde die Veranstaltung dann zum ersten Mal zusammen mit den Bachelorstudierenden durchgeführt – so kam auch der Name „MasterMinds meets IPE“ zustande. IPE steht hierbei für ‚Interprofessional Education‘, also Interprofessionelle Ausbildung. Schon von Beginn an war es die Aufgabe der Masterstudierenden im dritten Semester dieses Symposium zu organisieren. Das ist fester Teil unseres Lehrplans.

Welche Themen werden bei dem interdisziplinären Symposium vorgestellt?

Kaczmarczyk: Die Themen sind sehr vielfältig. Die Studierenden kommen aus den Bachelorstudiengängen Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie. Sie bereiten ihre Vorträge im Rahmen des Moduls IPE vor – dabei geht es insbesondere um Themen, die sich mit der interprofessionellen Versorgung von Patient*innen auseinandersetzen.

Bei den Themen der Masterstudierenden kann man auch schon gut die jeweiligen wissenschaftlichen Interessen herauslesen, denn hier geht es meist um die Themen der Masterarbeiten. Eine gemeinsame Zielsetzung aller hier vorgestellten Forschungsvorhaben ist auf jeden Fall erkennbar: die Verbesserung der Gesundheit und der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung durch evidenzbasierte Praxis in der Gesundheitsförderung und Prävention, Therapie und Pflege sowie bei Schwangerschaft und Geburt.

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Dörte Kaczmarczyk wirkt bei der Organisation des Symposiums in der Leitungsgruppe mit. Foto: PicturePeople

Wie kann man sich die Organisation einer solchen Veranstaltung als Gruppe vorstellen?

Kaczmarczyk: Wir sind um die 30 Studierende in unserem Jahrgang und wir sind alle an der Organisation beteiligt. Im letzten Jahr waren wir als Teilnehmende bei dem Symposium dabei und konnten es uns ansehen und da war es auch schon klar, dass wir es im nächsten Jahr organisieren würden. Konkret gibt es verschiedene Aufgabenbereiche, die wir uns aufgeteilt haben: Zum einen gibt es eine Gruppe, die sich um die inhaltliche Gestaltung gekümmert hat, eine weitere Gruppe hat unseren Reviewprozess durchgeführt und an der Erstellung des Abstractbandes mitgewirkt, eine Gruppe war für alle Kommunikationsaufgaben verantwortlich, des Weiteren gab es eine Technikgruppe, eine für die Finanz- und Personalplanung und eine Leitungsgruppe, der auch ich angehöre.

Nun standen Sie in diesem Jahr – aufgrund der Corona-Pandemie vor einer besonderen Herausforderung. Wie sind Sie damit umgegangen?

Kaczmarczyk: Zu Beginn des aktuellen Semesters war das Pandemiegeschehen natürlich schon ein Thema, aber wir haben doch gehofft, dass die Veranstaltung mit einem passenden Hygienekonzept vor Ort in der Hochschule stattfinden könnte. Im Laufe des Semesters wurde dann deutlich, dass wir komplett auf ein digitales Format umschwenken müssen. Dieser Herausforderung haben wir uns dann gestellt und unsere Arbeitsgruppen nochmal neuformiert. Ein Beispiel wäre unsere Technikgruppe, diese war eigentlich für das Hygienekonzept zuständig und musste sich dann noch einmal inhaltlich neu aufstellen.

Wie kann man sich den Ablauf dieser digitalen Veranstaltung vorstellen – unterscheidet er sich von dem Konferenzformat der letzten Jahre?

Kaczmarczyk: Wie jedes Jahr ist eine Anmeldung für die Veranstaltung über die Homepage der hsg Bochum erforderlich. Am 28. Januar 2021 wird es über das Videokonferenztool Zoom eine Hauptsession geben. Hier finden die Vorträge statt, die normalerweise im Audimax präsentiert worden wären. Weitere Kurzvorträge sowohl der Master- wie auch der Bachelorstudierenden, ersetzen in diesem Jahr die Posterpräsentationen der vergangenen Jahre. Dies findet in kleineren Sessions statt, in die man sich bereits bei Anmeldung je nach Interesse an den angekündigten Themen einträgt.

Wenn Sie sich für den 28. Januar etwas wünschen dürften, was wäre das?

Kaczmarczyk: Ich hoffe sehr, dass wir eine rege Teilnahme erreichen und, dass alles gut klappt – auch mit den Ungewissheiten der digitalen Technik. Und ich hoffe, dass wir trotz der digitalen Veranstaltung in einen gemeinsamen Austausch kommen. Dafür haben wir auch extra Kleingruppenformate eingerichtet, in denen man sich nach den Vorträgen noch unterhalten kann. Denn solch ein Austausch untereinander ist auch immer das Schöne an Präsenzveranstaltungen; das versuchen wir in die digitale Welt zu transportieren.


MasterMinds meets IPE:

Für eine Teilnahme an der MasterMinds Veranstaltung ist eine Anmeldung (an: masterminds@hs-gesundheit.de) erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Veranstaltung wird in diesem Jahr online über die Plattform Zoom stattfinden. Somit können Sie von zu Hause oder anderen Orten außerhalb der hsg Bochum mit dem eigenen PC, Laptop oder Mobilgerät teilnehmen. Die Vorträge werden Ihnen live per Audio und Video übertragen. Im Anschluss an die jeweiligen Vorträge besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Zur Teilnahme erforderliche Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail.

Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 25.01.2021.

Weitere Informationen sowie das Programm des Symposiums finden Sie hier.


Text: Die Fragen stellte Judith Merkelt-Jedamzik, Online-Redakteurin des hsg-magazins. Der Text erschien am 20. Januar 2021 im hsg-magazin.

Aufmacher: Der Screenshot zeigt die Studierenden des Master-Studiengangs Evidence-based Health Care, die das Symposium organsieren. Foto: privat

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