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Screenshot: hsg Bochum

Preis für gute Lehre an der hsg Bochum verliehen

5. Februar 2021

Alle Studierenden der hsg Bochum waren im Wintersemster 2020/ 2021 aufgefordert, einzelne Lehrpersonen oder Teams für den ersten ‚Preis für gute Lehre‘ an der hsg Bochum zu nominieren, die sich in der digitalen Lehre besonders hervorgetan hatten. Insgesamt wurden 18 verschiedene Lehrpersonen vorgeschlagen. Am 3. Februar 2021 wurde der Preis dann durch das Institut für hochschulische Bildung im Gesundheitswesen (InBiG) vergeben. Das hsg-magazin stellt die Top 10 der nominierten Lehrenden – in alphabetischer Reihenfolge – vor und verrät, wer den Preis gewonnen hat.

Foto: hsg Bochum

Ariane Demirci ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Studienbereich Physiotherapie an der hsg Bochum. Sie wurde für ihren Lehrstil nominiert, mit dem sie es geschafft habe auch im digitalen Semester ihre Begeisterung für das Fach Physiotherapie weiterzuvermitteln. Außerdem habe sie die neue, digitale Prüfungssituation mit ihren Studierenden vorab getestet, so dass das neue Format keine Nervosität mehr auslöste und währenddessen die nötige Sicherheit ausgestrahlt, um ihren Studierenden Mut zu geben, heißt es in ihrem Nominierungstext.

Mehr über Ariane Demirci:
In einer Pressemitteilung der Hochschule für Gesundheit lesen Sie, wie Demirci – vor der Corona-Pandemie – mit einigen Absolvent*innen des Studienbereichs Physiotherapie eine Exkursion in die Niederlande gemacht hat.


Foto1: privat, Foto2: hsg Bochum/Volker Wiciok

Dr. Silke Betscher (linkes Foto), Vertretungsprofessorin im Studiengang ‚Gesundheit und Diversity‘, und Prof. Dr. Christiane Falge (rechtes Foto), Professorin im selben Studiengang, wurden als Lehrteam nominiert. Die beiden wurden für ihren guten Einsatz verschiedener Medien in der digitalen Lehre nominiert. Auch die gelungene Verbindung aus Theorie und Praxis und die gute Lernatmosphäre in ihren Veranstaltungen wurden im Nominierungstext hervorgehoben. Betscher und Falge haben im Jahr 2021 – genauso wie Aileen Späth – den Preis für gute Lehre an der hsg Bochum erhalten.

Mehr über Dr. Silke Betscher und Prof. Dr. Christiane Falge:   

In einer Pressemitteilung der Hochschule für Gesundheit wurde bereits ein gemeinsames Forschungsprojekt zum Thema Gesundheitsinformationen im Netz vorgestellt, das Falge und Betscher gemeinsam mit Forscher*innen des Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres) verwirklichen. Außerdem berichtete das hsg-magazin über eine Exklusion zum NSU Tribunal in Chemnitz, die Falge und Betscher gemeinsam mit einigen Studierenden unternahmen.


Foto: hsg Bochum/Volker Wiciok

Prof.in Dr.in Gudrun Faller ist Prodekanin des Department of Community Health (DoCH) und Professorin für Kommunikation und Intervention im Kontext von Gesundheit und Arbeit an der hsg Bochum. Nominiert wurde Faller, weil sie durch einen sehr strukturierten Lehrplan geschafft habe, in einer Zeit der Ungewissheit aufgrund der Corona-Pandemie Planungssicherheit und Transparenz zu vermitteln, hieß es in ihrer Nominierung.

Mehr über Prof.in Dr.in Gudrun Faller:

Im Interview mit dem hsg-magazin sprach Faller über den damals neuen Master-Studiengang ‚Gesundheit und Diversity in Arbeit‘. Außerdem berichtete das Magazin über Fallers Forschungsprojekt zum Thema Prävention und stellte ein Lehrprojekt Fallers vor, in dem die Studierenden einen Selbsthilfe-Blog auf die Beine gestellt hatten.


Foto: hsg Bochum/Volker Wiciok

Dr. Hendrike Frieg ist Vertretungsprofessorin im Studienbereich Logopädie an der hsg Bochum. In ihrer Lehrpreis-Nominierung wurde betont, wie sehr ihre Lehrveranstaltungen an der späteren Berufspraxis orientiert seien. Durch Gäste und Beispiele aus der Praxis vermittele Frieg in ihrer Lehre eine gute Vorbereitung auf den späteren Berufsalltag.

Mehr über Dr. Hendrike Frieg:

Das hsg-magazin beschrieb eine der interprofessionellen Lehrveranstaltungen von Frieg – vor der Corona-Pandemie –  in einer Reportage und berichtete anlässlich des Welt-Parkinson-Tages über die verschiedenen Forschungsaktivitäten der Studienbereichs Logopädie zu diesem Thema.


Foto: hsg Bochum

Prof. Dr. Dr. Christian Postert ist Professor für Ergotherapie an der hsg Bochum. Er wurde für seinen Lehrstil nominiert, in dem sich „Fachkompetenz und persönliche Leidenschaft vereinen“, hieß es in seinem Nominierungstext. Postert gelinge es, ein zeitgenössisches Bild des Ergotherapeut*innen-Berufes zu vermitteln und auch komplexe Sachverhalte einfach und verständlich zu erklären, so der Text weiter.

Mehr über Prof. Dr. Dr. Christian Postert:

Posterts Lehre wurde bereits in einem Bericht über das von ihm entwickelte Lehr-Lernprojekt rund um das erfahrungsbasiere Lernen vorgestellt. Außerdem berichtete das hsg-magazin über das Projekt ‚PEPE – Partizipative Entwicklung von Peer Learning in der Ergotherapie‘, das Postert gemeinsam mit den Professor*innen Dr. Philipp Eschenbeck und Dr.in Renée Oltman an der hsg Bochum initiierte.


Foto: hsg Bochum

Prof. Dr. Anne Roll ist Programmverantwortliche für den Bachelorstudiengang Evidenzbasierung pflegerischen Handelns und Professorin für gerontologische und geriatrische Pflege an der hsg Bochum. Ihre Lehre sei nachhaltig und gebe immer wieder neue Denk- und Diskussionsanstöße, hieß es in ihrer Nominierung. Außerdem begegne sie den Studierenden auf einer Ebene und gehe gut auf die Vielfalt in der Gruppe der Studierenden ein.

Mehr über Prof. Dr. Anne Roll:

Postkarten gegen die Einsamkeit, mit dieser Aktion mit ihren Studierenden versuchte Anne Roll ein wenig Freude in den Alltag von Pflegebedürftigen zu bringen, die aufgrund der Corona-Pandemie keinen Besuche empfangen durften; das hsg-magazin berichtete. Außerdem stellte Roll im Interview mit dem hsg-magazin vor, wie Netzwerkkarten Menschen mit Demenzerkrankung helfen können, ihre Kontakte zu stärken.


Foto: hsg Bochum/Volker Wiciok

Prof. Dr. Renate Schramek ist die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der hsg Bochum und Professorin für Gesundheitsdidaktik im Department of Community Health. In der Nominierung wurde Renate Schrameks authentischer Lehrstil hervorgehoben sowie die Art wie sie die Studierenden ans wissenschaftliche Arbeiten heranführt.

Mehr über Prof. Dr. Renate Schramek:

In einer Pressemitteilung der Hochschule für Gesundheit wird Renate Schramek in ihrer Rolle als Zentrale Gleichstellungsbeauftrage vorgestellt. Außerdem berichtete die Hochschule für Gesundheit auch über einen Fortbildungsvortrag Schrameks zum Thema ‚Einführung in die Altersbildung‘.


Foto: hsg Bochum/Volker Wiciok

Aileen Späth ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Studienbereich Ergotherapie an der hsg Bochum. Die Studierenden nominierten Späth für ihre didaktisch sehr vielfältige Lehrweise und die konstruktive Art wie sie Kritik übe. Sie hat 2021 – genauso wie Dr. Silke Betscher und Prof. Dr. Christiane Falge – den Preis für gute Lehre an der hsg Bochum erhalten.

Mehr über Aileen Späth:

Die Hochschule für Gesundheit berichtete in einer Pressemitteilung über das ‚Vinzelino-Projekt‘, das Späth 2017 mit ihren Studierenden durchführte und in dem sie praxisorientiertes Lernen mit einem sozialen Zweck vereinte.


Foto: hsg Bochum/Volker Wiciok

Prof. Dr. Markus Wübbeler ist Leiter des Bachelorstudiengangs Clinical Research Management (CRM) und Professor für Klinische Pflegeforschung an der hsg Bochum. In seiner Nominierung wurde der strukturierte und praxisnahe Lehrstil Wübbelers hervorgehoben. Außerdem seien die Lehrveranstaltungen humorvoll gestaltet und würde motivieren, sich auch mit komplizierten Sachverhalten auseinanderzusetzen, heißt es in dem Text.

Mehr über Prof. Dr. Markus Wübbeler:

Im hsg-magazin gab Wübbeler Tipps, wie die Pflege Angehöriger auch zuhause gut klappen kann. Außerdem stellte das Magazin Wübbelers Aktivitäten als Podcaster für den Weiterbildungspodcast „Klinisch Relevant“ vor.

Foto: hsg Bochum/Jürgen Nobel
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