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DAS ONLINE-MAGAZIN DER HOCHSCHULE FÜR GESUNDHEIT IN BOCHUM

Qualität von Studium und Lehre im Fokus

Um den großen runden Tisch im Senatssaal der Hochschule für Gesundheit (hsg) versammeln sich zwölf Menschen, die heute, am 1. September 2017 eine wichtige Aufgabe erfüllen werden: Sie alle sind Gründungsmitglieder einer zentralen wissenschaftlichen Einrichtung, die sich in Zukunft der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre an der hsg widmen werden. Auch für Externe sollen hier Angebote zur wissenschaftlichen Weiterbildung geschaffen werden.

Die Anfänge

Seit Gründung der hsg wurden viele innovative Ideen und Konzepte zur Ausgestaltung von Studium und Lehre umgesetzt. Dabei standen immer wieder auch folgende Fragen im Fokus: Was bedeutet gute Lehre und gutes Studium an der hsg? Wie können Studierende und Lehrende in Studium und Lehre unterstützt werden? Und: Welche Möglichkeiten der wissenschaftlichen Weiterbildung können zur weiteren Professionalisierung und Akademisierung der Gesundheitsberufe beitragen? Diese Fragen beschäftigen seit Aufnahme des Studienbetriebs die gesamte Hochschule.

 

Anfang 2016 | Erste Konzeptentwicklung

Zur Stärkung und kontinuierlichen Weiterentwicklung der vielfältigen Aktivitäten in Studium und Lehre stellt das Präsidium die Weichen für die Gründung einer unterstützenden Einrichtung.  Prof. Dr. Thomas Evers, Vize-Präsident für Studium und Lehre, verfolgt diese Idee weiter. Ein erstes Konzept zur kontinuierlichen Weiterentwicklung von Studium und Lehre wird entwickelt: Bisherige inhaltliche und strukturelle Ideen werden systematisiert und Möglichkeiten gesucht, unterstützende Angebote zu etablieren. Anfang 2017 wird mit Hilfe von Qualitätsverbesserungsmitteln die Stelle einer wissenschaftlichen Geschäftsführung geschaffen und ist seitdem mit Dr. Lena Blumentritt besetzt. „Ich habe viele Gespräche mit den Hochschulmitgliedern geführt und sie nach aktuellen Unterstützungsbedarfen gefragt“, sagt Blumentritt. Darauf basierend sind Ideen entstanden und weiterentwickelt worden, die dann in einem Gesamtkonzept festgehalten worden sind.

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Prof. Dr. Thomas Evers und Dr. Lena Blumentritt beraten sich über einen Satzungs-Entwurf. Foto: hsg

01.09.2017 | Gründung

Das Präsidium der Hochschule beschließt  zu Beginn des Wintersemesters 2017/18 eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung für Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre zu gründen. Ein Ziel dieser Einrichtung ist es, hochschulweite Themen zu bündeln, so dass bedarfsorientierte Angebote entstehen können. „Die zentrale Einrichtung für Studium und Lehre versteht sich als serviceorientierter und impulsgebender Ort, der lebensbegleitendes Lernen für Studierende, Lehrende, junge Nachwuchswissenschaftler*innen und perspektivisch auch für Externe fördert“, berichtet Evers über die Ziele des Zentrums.

Auch  Prof. Dr. Michael Wessels, an der hsg Professor für Gesundheitsökonomie und -politik sowie Vorsitzender der Qualitätsverbesserungs-Kommission, zählt zu den insgesamt 13 Gründungsmitgliedern des Zentrums (zwölf davon nahmen an der Gründungsversammlung teil) und ist sich sicher: „Das ist heute ein großer Schritt für die Hochschule, denn so haben wir bald mit dem Zentrum departmentübergreifend einen festen Ansprechpartner, wenn es um die Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre geht.“ Er betont, dass die Einrichtung in beide Richtungen funktionieren soll: „Hier kann man nachfragen, aber auch gerne eigene Ideen einbringen.“

Als Repräsentantin der Studierenden war unter anderem Julia Wikert bei der Gründung vertreten. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA) und hat im Vorfeld nachgefragt, welche Wünsche Studierende an das neue Zentrum haben: „Von den Studierenden werden ganz unterschiedliche Bedarfe genannt, an die man mit Angeboten anknüpfen könnte. Besonders wichtig erscheint mir persönlich nach meinen Gesprächen eine noch stärkere Förderung von interdisziplinärer Vernetzung an der hsg.“

 


Die zentrale wissenschaftliche Einrichtung möchte zukünftig anbieten:

  • hochschuldidaktische Fort- und Weiterbildung für Lehrende
  • Unterstützungsangebote für Studierende
  • Wissenschaftliche Weiterbildungsmodule und -studiengänge zur Vertiefung berufspraktischer Erfahrungen für Externe
  • wissenschaftlicher Diskurs und Beratung zu Themen im Bereich Studium und Lehre
  • Förderung und Veröffentlichung von Projekten und Ideen zu innovativer Hochschullehre

 

Und so geht es weiter:

Die Gründungsmitglieder, bestehend aus allen Statusgruppen der hsg, haben sich Anfang September 2017 zur Gründungsversammlung getroffen. Nun werden inhaltliche Schwerpunktsetzungen und die künftige Arbeitsweise konkretisiert. „Außerdem ist für  Anfang 2018 eine offizielle Eröffnungsfeier geplant“, verrät Evers.

Die aktuellen Angebote der neuen Einrichtung finden Sie bald hier: www.hs-gesundheit.de/to/zfq

Lektorat: Dr. Anna Knaup, Online-Redakteurin des hsg-magazins

Aufmacher: hsg

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