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DAS ONLINE-MAGAZIN DER HOCHSCHULE FÜR GESUNDHEIT IN BOCHUM

Wie den Praxisbezug in die hochschulische Lehre einbinden?

Am ‚Tag der praxisbezogenen Lehre‘ wird sich in der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) alles um die Frage drehen, wie Dozent*innen die Praxis in das hochschulische Lehren und Lernen einbringen können. Das Programm für den 4. April 2019 hat das Institut für hochschulische Bildung im Gesundheitswesen (InBiG) an der hsg Bochum entwickelt und es ist abwechslungsreich. Dr. Lena Blumentritt, die den Tag organisiert und an der hsg Bochum Mitarbeiterin der Stabsstelle Qualität in Studium und Lehre ist, gibt im 3-Fragen-Interview Auskunft darüber, was die Gäste auf dem Gesundheitscampus NRW erwartet.

Warum bietet die hsg Bochum in diesem Jahr den ‚Tag der praxisbezogenen Lehre‘ an?

Dr. Lena Blumentritt: Die hsg Bochum feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Dieser feierliche Anlass bietet Gelegenheit auf die bisherigen und geplanten Entwicklungen zu schauen, auch im Bereich Studium und Lehre. Der Praxisbezug ist ein sehr wichtiges Merkmal von Lehren und Lernen an der hsg Bochum, weswegen wir diesen Bereich in diesem Jahr genauer betrachten möchten. Künftig wird es übrigens weiterhin einen Tag für die Lehre und das Lernen geben; die Planungen dazu laufen bereits.

Für welche Zielgruppen haben Sie das Programm ausgearbeitet?

Blumentritt: Ganz kurz: An alle, die sich für den Themenbereich praxisbezogene Lehre an der hsg Bochum interessieren. In erster Linie haben wir natürlich Lehrende, Studierende und Kooperationspartner*innen im Blick, aber das Programm ist sicherlich auch für weitere Interessierte anderer Hochschulen spannend. Sie sind herzlich willkommen!

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Dr. Lena Blumentritt macht auf das vielfältige Programm am ‚Tag der praxisbezogenen Lehre‘ aufmerksam. Foto: hsg Bochum

Was erwartet die Gäste?

Blumentritt: Ein vielfältiges Programm! Um 14 Uhr öffnen zahlreiche Stände im Atrium, die über praxisbezogene Lehr-Lernangebote informieren und zum Ausprobieren und Austausch einladen. Bis 17 Uhr können die Teilnehmer*innen zum Beispiel durch eine Simulation erfahren, wie Menschen mit Sehbehinderung oder blinde Menschen die Welt wahrnehmen. Außerdem können Teilnehmer*innen die Diagnostik bei Parkinson kennenlernen oder das Marburger Konzentrationstraining, das Bochumer Clinical Research Modell oder das Bochumer Blended Learning Supervisionskonzept. Am 4. April werden zudem die Möglichkeiten der Schreibberatung und wissenschaftlichen Weiterbildung an der hsg Bochum vorgestellt. Den Blick über den eigenen Tellerrand bieten sicherlich auch die Stände des Klinikums Hochsauerland sowie die Stände in Kooperation mit dem Institut für Inklusive Bildung NRW und der Praxis für Sprachtherapie ‚Der Kreisel‘. Zudem können Teilnehmer*innen einen Hörtest machen. Oder die Teilnehmer*innen machen es sich mit Popcorn in Hörsaal 1 gemütlich, schauen sich die dort präsentierten Bildungskonzepte für ein gesundes Leben und Arbeiten an und blicken ins Programm, welche Stände mit anderen spannenden Inhalten noch auf sie warten.

Zusätzlich gibt es in dieser Zeit drei Workshop-Blöcke. Die Workshops dauern 60 beziehungsweise 120 Minuten und bieten anschauliche Vertiefungen zu vielen interessanten Themen. So kann zum Beispiel die Stimme trainiert werden und es können alternative Kommunikationswege sowie Methoden einer diversitybezogenen Beratung ausprobiert werden. Darüber hinaus werden interdisziplinäre Kurzfilme zum Thema Gesundheit und Therapie vorgestellt und eigene Filmideen können entwickelt werden. Teilnehmer*innen können sich aber auch mit der Frage beschäftigen, ob sie ihr Demenzrisiko wissen wollen würden und wie eine ethische Demenzberatung aussehen könnte. Weiterhin können sie das Skills- und Simulationstraining kennenlernen oder sich mit Feedbackmöglichkeiten zur Weiterentwicklung der eigenen Lehre beschäftigen. Es gibt noch vieles mehr! Alle Angebote finden Sie auf der Veranstaltungshomepage. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des Programmkomitees und des Instituts für hochschulische Bildung im Gesundheitswesen (InBiG) für die Einreichung der spannenden Beiträge bedanken!


Weitere Informationen:
Bis zum 1. April 2019 können sich Interessierte über die Veranstaltungshomepage anmelden. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen! Für Workshops können sich Kurzentschlossene noch vor Ort bei der Anmeldung im Atrium eintragen.


Die Fragen stellte Dr. Christiane Krüger, Leiterin des hsg-magazins. Der Text erschien am 20. Februar 2019 im hsg-magazin.

Aufmacher: hsg Bochum/Volker Wiciok

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