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Zu sehen ist Constantin Bahne.
Foto: privat

Digitale Gesundheitstrends beobachten

30. März 2021

Constantin Bahne studiert im vierten Semester ‚Gesundheitsdaten und Digitalisierung‘ an der Hochschule für Gesundheit. Im hsg-magazin erzählt er, was ihn an dem Studium fasziniert und warum für ihn ein kleiner Umweg nötig war, um den richtigen Studiengang zu finden.

Wie haben Sie sich für das Studium an der Hochschule für Gesundheit entschieden?

Constantin Bahne: Für mich war seit einem Schulpraktikum im Krankenhaus klar, dass ich einen Beruf im Gesundheitswesen ergreifen möchte. Welchen, wusste ich allerdings damals noch nicht so genau. Ich habe nach dem Abitur 2018 dann erstmal angefangen, Gesundheitsmanagement an der Hochschule Aalen zu studieren, aber relativ früh gemerkt, dass das nichts für mich ist.  Mir widerstrebte es, Kranke als einen Kostenfaktor zu betrachten und so habe ich das Studium abgebrochen. Im Wintersemester 2019/2020 ist dann der Studiengang `Gesundheitsdaten und Digitalisierung‘ an der Hochschule für Gesundheit zum ersten Mal gestartet und ich wusste sofort, dass das der richtige Studiengang für mich sein könnte. Ich bin schon immer sehr technikinteressiert und finde gerade die Verbindung aus Gesundheits- und Technikthemen spannend, da sie in dieser Form einmalig in Deutschland ist.

Was macht Ihnen am Studium am meisten Freude?

Bahne: Ich finde besonders den Blick auf Gesundheitssysteme in anderen Ländern interessant. Gerade dieser Studiengang bietet die Grundlage international arbeiten zu können, da Digitalisierung in Zukunft in jedem Land wichtig sein wird. Am liebsten würde ich möglichst viele Gesundheitssysteme auch selbst erleben und verstehen, wo die praktischen Unterschiede liegen. Durch die Corona-Pandemie ist das Reisen ja gerade nur eingeschränkt möglich, aber ich habe mir fest vorgenommen nach meinem Bachelorabschluss nach Dänemark zu gehen und mir das dortige Gesundheitssystem anzusehen. Gerade im Bereich der neuen Technologie kann man sehr profitieren, wenn man Erfahrungen von verschiedenen Ländern sammelt. Technische Fortschritte, die sich in anderen Ländern bewährt haben, könnten gut auch in Deutschland Anwendung finden. Das fällt mir auch aktuell im Umgang mit der Corona-Pandemie auf. Israel beispielsweise hat einen spannenden digitalen Ansatz bei der Impfterminvergabe verfolgt. Solche Trends zu beobachten, macht mir Spaß.

Haben Sie schon einen Berufswunsch für die Zeit nach ihrem Bachelorabschluss?

Bahne: Ich könnte mir verschiedene Wege vorstellen. Zum einen kann ich mir gut vorstellen, in die politische Beratung zu gehen und beispielsweise Ministerien bei Digitalisierungsprozessen im Gesundheitssystem und der Gesundheitsberichterstattung zu unterstützen. Andererseits habe ich im Studium auch festgestellt, dass mir das wissenschaftliche Arbeiten Spaß macht. Eine Stelle in der Forschung wäre also auch eine Option.

Foto: hsg Bochum/Wolfgang Deiters
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